Sind Sie schon einmal in einem Wasserbett gelegen? Viele Menschen schwören darauf: Nirgends ruht man so entspannt wie auf einer solchen Schlafoase! Durch die flexible Unterlage werden Rücken und Gelenke entlastet, und das Körpergewicht optimal verteilt. So fühlen sich die Schlafenden wie auf Wolken, und der Körper kann sich spürbar entspannen. Das garantiert einen besonderen Erholungswert. Obwohl ein Wasserbett regelmäßige Pflege erfordert und damit mehr Aufwand macht als herkömmliche Schlafgelegenheiten, möchten es ihre Besitzer gegen kein anderes Bett mehr eintauschen. Aber – wie funktioniert das eigentlich, “auf Wasser” zu schlafen? Was braucht man, um dieses Schlafvergnügen zu genießen?
Der Aufbau eines Wasserbettes
Wenn man von einem “Wasserbett” spricht, so ist eigentlich damit eine spezielle, mit Wasser gefüllte Matratze gemeint. Ihr Kunststoffkern, ist aus besonders strapazierfähigem Material gefertigt. Hier hinein wird die benötigte Menge Wasser eingefüllt, um der Matratze Form zu verleihen. Der Innenteil der Matratze ist dabei in viele kleinere Kammern unterteilt. Die Wände dieser Kammern fungieren als Wellenbrecher – sodass die Matratze durch das Wasser flexibel ist, ohne dass gleichzeitig bei jeder Bewegung Schwankungen durch Wellenbildung entstehen können. Es gibt Betten, bei denen der Wasserkern die Matratze bis zum Rand ausfüllt. Andere Modelle verfügen über so genannte Inlays. Das sind Wasserkerne, die in einen Schaumstoffrand eingebettet sind. Solche Matratzen sind an den Außenseiten dann entsprechend stabiler. Nachdem Matratzen für Wasserbetten grundsätzlich um etliches höher sind als herkömmliche Matratzen, gibt es zum Beziehen spezielle Spannbetttücher, die sich für Steghöhen bis zu 45 oder 50 cm zu eignen.
Richtige Pflege für lange Lebensdauer
Um lange Freude am Wasserbett zu haben, ist eine regelmäßige Pflege der Matratze unumgänglich. Zum notwendigen Wasserbettenzubehör gehört etwa der Konditionierer. Dieses Mittel wird bei der Erstbefüllung, beziehungsweise bei jeder Neubefüllung der Matratze zugesetzt, und dann alle 6 Monate nachgefüllt. Es sorgt dafür, dass das Wasser den richtigen pH-Wert hat und dass sich keine Algen und Bakterien bilden können. So pflegt der Konditionierer die Matratze von innen und sorgt für lange Haltbarkeit. Zur äußeren Pflege wird alle 6 bis 8 Wochen ein Vinylreiniger eingesetzt. Er hält die Oberfläche der Matratze geschmeidig, frisch und sauber. Das ist nicht nur angenehm, sondern stellt auch einen wirksamen Schutz vor Materialbruch dar. Um “gluckernden” Wasserbetten vorzubeugen, empfiehlt sich zudem einmal jährlich die Zugabe eines Reinigungsmittels, das gegen Blasen und Gase in der Matratze wirkt. Unabhängig davon wird in regelmäßigen Abständen aus hygienischen Gründen zu einem kompletten Wassertausch geraten.
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